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Kurpfalz-Gymnasium und Realschule Mannheim

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S C H Ü L E R A U S T A U S C H

 

                                    
       

Austauschplakat

     

 

Deutsch-Französischer Schüleraustauch 2011

 

Échange franco-allemand
Accueil des élèves allemands du dimanche 16 au vendredi 21 octobre 2011
 

Dimanche 16/10

Arrivée des correspondants vers 16h30 devant le collège

 

Lundi 17/10

8h : Accueil par M. le Principal et petit déjeuner en salle polyvalente puis travail en commun, présentation du collège

10h : Cours suivant l'emploi du temps normal

12h : Repas au collège

13h : Départ pour Vignory – Visite guidée de l'église et du château

Retour au collège pour 15h55

 

Mardi 18/10

8h30 : Départ pour la cristallerie de Bayel

12h45 : Repas au collège

Après-midi : Rencontre sportive au collège de Froncles jusqu'à 15h55

Les Français et les Allemands doivent avoir une tenue de sport

 

Mercredi 19/10

Matin : Cours suivant l'emploi du temps normal

12h : Possibilité de pique-niquer au collège. Dans ce cas chaque famille prépare un repas pour son enfant et son correspondant.

13h15 : Départ pour Chaumont

14h : Bowling

15h à 16h : quartier libre en ville

Retour au collège pour 17h00

 

Jeudi 20/10

8h30 : Départ pour Colombey – Visite guidée du mémorial  Charles de Gaulle

12h : Pique-nique au mémorial, chaque famille prépare un repas pour son enfant et son correspondant

14h : Visite de la Boisserie

Retour au collège pour 15h55

18h : Réception au collège

L'association « Le souvenir français », qui nous fait l'honneur de financer les visites de cette journée à Colombey, et le collège invitent parents et élèves à une réception.

 

Vendredi 21/10

8h10 : départ des correspondants pour l'Allemagne devant le collège

Chaque famille prépare un pique-nique pour le jeune Allemand.

 

*          *          *

 

 

Schüleraustausch
der Französischklassen 8 (Gymnasium) und 9 (Realschule) des KGRM 16. - 21.10.2011
Betreuende Lehrerinnen: Frau Neumayer, Frau Adel

 

Vom 16. bis 21.10.2011 besuchten wir unsere Partnerschulen in Froncles und Doulaincourt in der Champagne in Frankreich. Dort haben wir Folgendes erlebt:

 

Sonntag, 16.10.

Am Sonntag morgen fuhren wir mit dem Bus und unseren beiden Lehrerinnen Frau Adel und Frau Neumayer nach Frankreich (Froncles/ Doulaincourt) in der Region Haute-Marne. Nach einer langen und lustigen Busfahrt kamen wir um 15 Uhr in Frankreich an.

 

Unsere Gastfamilien holten uns an der Schule in Froncles  ab. Wir gingen gleich mit ein einigen Franzosen Fussball spielen. Anschließend waren wir auf einer Begrüßungsparty. Dort trafen wir uns wieder alle. Nach einer netten Feier endete der Abend bei meiner Gastfamilie, die wirklich super nett war. Ich glaube, dass mir der Aufenthalt in Frankreich für mein Französisch geholfen hat.

 

Dimanche, 16.10.

Dimanche matin nous avons pris le bus pour aller en France: Après un long trajet nous sommes arrivés  à Froncles. Là, nos familles d’accueil sont venues nous chercher. Après nous avons joué au foot et le soir on nous a preparé une fête. Enfin je suis allé me coucher.

                                                                        Leon Blank 8d

*          *          *

 

Montag, 17.10.

Lundi, nous sommes allés à l´école de 8.00 à 12.00 heures. Àpres les cours, nous avons visité l´église Vignory qui date du Moyen Age. Là-bas quelqu´un nous a fait voir l´église dans laquelle sont beaucoup de statues. Quelque chose de spécial c’est le toit complètement construit de bois. Après le tour nous sommes rentrés dans nos famille d´échange.                                                           

Friedrich Goldmann 8d

*          *          *

 

Dienstag, 18.10.

Am Dienstag haben wir die Glasbläserei von Bayel besucht, in der heute hauptsächlich nur noch Maschinen am Werk sind, wir aber dennoch zwanzig Angestellte bei ihrer Arbeit begleiten durften. Es bedarf sehr vieler Arbeitsschritte von der Rohmasse bis zum fertiggestellten Glas. Nach dem Mittagessen in der Kantine haben wir mit gemischten Teams Fußball gespielt. Insgesamt nahmen an diesem Turnier über 70 Schülerinnen und Schüler teil.

 

Mardi, 18.10.

Mardi on a visité la cristallerie de Bayel. Après avoir pris le déjeuner à la cantine du collège, on a eu une rencontre sportive sur le terrain de sport à Froncles. Plus de 70 élèves y ont participé.

 Ingo Hoyer 8d

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Mercredi, 19.10.

Nous avions cours de 8h30 à 11h. Après, on a pris le bus pour aller à Chautmont , pour jouer au bowling et pour faire un tour en ville.

 

Mittwoch, 19.10.

Wir hatten von 8.30h bis 11.00h Unterricht. Danach, sind wir mit dem Bus nach Chautmont gefahren, um zu bowlen und um einen Stadtrundgang zu machen.Im Anschluss sind wir zurück zur Schule gefahren.

Annalena Weiß 8d

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Vendredi, 21.10.

Aujourd'hui il est enfin arrivé. Le retour en Allemagne. Nous nous sommes rencontrés à 8.30 en face de l'école de Doulaincourt et pour partir après avoir dit au revoir. Mais depuis il y a eu un problème de bus et le chauffeur a dû prendre une pause. Nous avons dû attendre une heure. Pendant ce temps, nous avons joué au billards et au tennis de table dans le salon de jeu du collège. Nous avions hâte de rentrer chez nous. Après environ quatre heures de route, nous sommes arrivés à l'école à MA. Tous ont pris leurs affaires et sont rentrés à la maison. C'était vraiment une bonne semaine.

Lena Gross 8d

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Unterschiede, die uns während unseres Aufenthalts in Frankreich besonders amüsierten:

 

  • Die Franzosen begrüßen sich mit Küsschen.
  • Die Schule fängt um 8:30 an, jeder Lehrer hat sein eigenes Zimmer, in dem er unterrichtet.
  • Eine Unterrichtsstunde dauert 55 min.
  • Wenn man in Frankreich in einer Klassenarbeit 20 Punkte bekommt, ist das etwa so wie wenn man in Deutschland eine 1 bekommt.
  • Die Klassenstufen werden umgekehrt beziffert. Die Computertastatur in Frankreich ist anders aufgebaut als die in Deutschland.
  • In Frankreich muss man Maut für die Benutzung der Autobahn zahlen.
  • Die Dörfer dort sind recht klein.
  • Es gibt dort viele Familien, die einen eigenen Gemüsegarten besitzen und auch viele, die in der Landwirtschaft tätig sind.
  • Zu fast jeder Mahlzeit essen die Franzosen Baguette, manche haben sogar einen eigenen Baguettebeutel zur Aufbewahrung der Stangenweißbrote.
  • Die Franzosen sprechen fast nie ein "H" aus.

Charlotte und Anja Sefrin 8d

 

Textredaktion: Nadja Neumayer

 


 

Brigitte-Sauzay-Austauschprogramm
Zu Besuch in Salvizinet
Beitrag der Schülerin Irina Mosashvili, Jgst. 1

 

Vom 5.3.11 bis zum 1.5.11 nahm ich an einem Austauschprogramm namens "Brigitte Sauzay" teil.  Zwei Monate lang verbrachte ich bei einer Gastfamilie in Salvizinet in Frankreich. Salvizinet befindet sich in der Nähe von Saint-Etienne. Ich wohnte bei der Familie zuhause und ging genauso wie die anderen auch zur Schule. Dabei nahm ich an außerschulischen Aktivitäten mit meiner Austauschpartnerin teil und lernte dort die französische Kultur, deren Traditionen und deren Leben  kennen. Auch für die Sprache war dies sehr hilfreich.

 

Mittlerweile spreche ich mehr oder weniger sicher Französisch und habe auch viele Freunde im Ausland kennengelernt, zu denen ich immer noch Kontakt habe. Mir hat dieser Austausch sehr viel Spaß gemacht und es ist eine vollkommen neue Erfahrung. Später verbrachte meine Austauschpartnerin ebenfalls zwei Monate in Deutschland, ging mit mir zur Schule und wohnte bei mir zuhause.

 

Das Programm kann von 8-12 Wochen dauern und man kann in verschiedene Teile von Frankreich gelangen. Ich persönlich würde diesen Austausch weiterempfehlen, da ich sehr viele Erfahrungen gesammelt und internationale Kontakte geknüpft habe. Ich würde es sofort wiederholen, wenn ich könnte. Die Familie und die Freunde, die ich dort gefunden habe, besuche ich in meinen Ferien des öfteren. Dieser Austausch ist eine super Chance und ich würde sie jedem empfehlen, der kontakfreudig und lebensfroh ist.

 

 


 

25 Jahre Schüleraustausch Froncles–Mannheim

 

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens unserer Freundschaft mit dem Collège Marie Calvès in Froncles fand der Gegenbesuch der Franzosen vom 17.-22. Oktober 2010 statt. Einzelne KGRM-Schüler, die daran teilnahmen, hatten Folgendes zu berichten:

 

Montag, 18.10.2010

Am Montag Morgen gingen wir zum gemeinsamen Frühstück in den Speisesaal unserer Schule. Im Anschluss hatten wir zwei Stunden regulären Unterricht und sind nach dem Mittagessen in den Trommelpalast nach Mannheim-Käfertal gefahren, wo wir verschiedene Instrumente kennengelernt und gemeinsam musiziert haben. Gegen 16h kamen wir wieder an der Schule an und hatten den restlichen Tag zur freien Verfügung (Tim, Jgst. 7)

 

Dienstag, 19.10.2010

Am Dienstag waren wir mit den Austauschpartnern zuerst in der Schule und hatten zwei Stunden Unterricht. Nach dem Unterricht haben wir im Speisesaal etwas gegessen. Dann sind wir in das Mannheimer Schloss gelaufen. Im Schloss haben wir uns alte Kleider wie früher angezogen und haben getanzt. Danach wollten wir eigentlich noch einen Film im Speisesaal schauen, aber weil es schon so spät war, sind wir nach Hause gegangen (Despina Papadinas, Jgst. 8).

 

 
 

Mittwoch, 20.10.2010

Am Mittwoch waren die Austauschpartner die erste Schulstunde bei uns im Unterricht dabei. Danach sind wir in den Speisesaal gegangen und haben uns das Theaterstück Rotkäppchen angeschaut, das auf Englisch von einer jüngeren Klasse gespielt wurde, da wir an diesem Tag auch Gäste von der American Middle School da waren. Um die Unterschiede in den drei Sprachen in verschiedenen Märchen darzustellen, haben wir die Märchen in Gruppenarbeit bearbeitet - und uns dabei natürlich mit Händen und Füßen unterhalten! Nach dem Mittagessen in der Schulmensa haben wir die Staufer-Ausstellung im Zeughaus besucht. Anschließend wurden von uns noch die Fragebögen ausgefüllt und dann ging es ab nach Hause (Kyra Stumpenhorst).

 

Donnerstag, 21.10.2010

Am Donnerstag waren wir mit unseren Austauschpatnern im Unterricht. In der Mittagspause waren wir dann mit ihnen in der Kantine etwas essen.  Dann ging es mit Zug und Bus nach Speyer, wo wir zuerst ein paar Sehenswürdigkeiten besichtigten (z.B. den Dom). Dazu haben wir viele interessante Informationen erzählt bekommen. Danach ging es ins I-MAX und wir haben uns den Film "DER BLAUE PLANET" angesehen. Nach dem Film wurden wir alle entlassen und der Tag war vorbei (Christin Bähr).

 

Betreuende Fachlehrerinnen: Nadja Neumayer, Elisabeth Fackert-Barbey

 




Schüleraustausch mit Froncles vom 10.-15.05.2009

 

Auch dieses Jahr fuhren wieder einige KGRM-Schüler der Klassenstufe 7 für eine Woche nach Froncles zu unserer französischen Partnerschule. Nachdem wir bereits im Vorfeld per Brief und eMail regen Kontakt mit unseren Partnern gehabt hatten, kamen  wir am Sonntag, den 10.05., nach 6-stündiger Fahrt in Froncles an. Den Abend verbrachten wir zunächst mit unserer Gastfamilie und lernten uns erst einmal kennen. Ungewohnt war es von der französischen Sprache den ganzen Tag umgeben zu sein, sehr interessant und lehrreich eine neue Familie und deren Alltag sowie das französische Schulsystem vor Ort kennen zu lernen.

 

Collège Marie Calvès

 

Was haben wir nun in dieser Woche alles gemacht?

 

Montag, 11.05.09

 

Wir wurden in der Schule, dem   Collège Marie Calvès, vom Rektor empfangen und  konnten in der Kantine frühstücken. Danach nahmen wir am Unterricht teil. Während der Woche hatten wir Mathe, Musik, Kunst, Deutsch, Sport, Biologie, was sehr interessant war, da die Lehrer den Stoff speziell für uns aufbereiteten. Auf diese Weise lernten wir auch noch etwas über Wahrscheinlichkeitsrechnung, Zeichensetzung oder Verhütung... und das alles auf Französisch.
 

Nachdem wir in der Kantine zu Mittag gegessen hatten, besuchten wir das Schloss von Madame du Chatelet, die in Cirey-sur-Blaise seinerzeit Voltaire aufgenommen hatte, einen der berühmtesten französischen Philosophen und Schriftsteller. Er lebte dort von 1739-1746 und arbeitete mit Madame du Chatelet besonders in den Bereichen Naturwissenschaften und Theater zusammen.

 

Dienstag, 12.05.09

 

Am Vormittag besuchten wir die Cristallerie von Bayel, eine Glasbläserei in der Umgebung. Dort wird ein besonders hochwertiges Kristallglas hergestellt, u. a. für den Export nach Russland. Am Nachmittag kehrten wir dann wieder zur Schule zurück. Einige Unterschiede zwischen dem deutschen und dem französischen Schulsystem siehe hier:

 

Schule in Frankreich - Was ist uns aufgefallen?


- an allen Schulen findet jeden Tag Nachmittagsschule statt, außer mittwochs 
- jeder Lehrer hat einen eigenen Raum: die Schüler kommen zum Lehrer, nicht umgekehrt 
- in jeder Schule gibt es eine Kantine, alle essen dort (und keiner beginnt mit dem Essen,
  bevor nicht alle am Tisch sitzen!)
- in jeder Schule gibt es ein CDI, einen Raum, in dem man Bücher ausleihen, seine
   Hausaufgaben machen oder im Internet recherchieren kann. 
- zur Bewertung gibt es maximal 20 Punkte, die bei uns einer 1 entsprechen

 

Mittwoch, 13.05.09

 

An diesem Tag fuhren wir nach Colombey-les-deux-Eglises, wo wir als erstes das Grab von Charles de Gaulle aufsuchten. De Gaulle war der wichtigste französische Präsident für die Grundlegung der deutsch-französischen Freundschaft. Zusammen mit Konrad Adenauer besiegelte er am 22.01.1963 nach jahrzehntelanger Feindschaft die Freundschaft beider Länder in Form eines Vertrags. Seitdem wuchsen die beiden Nachbarländer kulturell, politisch und wirtschaftlich immer mehr zusammen, Städtepartnerschaften wurden gegründet, das Deutsch-Französische Jugendwerk ins Leben gerufen. Heute gelten Deutschland und Frankreich sogar als "Motor" der EU!

 

2008 wurde in Colombey das neue "Mémorial Charles de Gaulle" von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy eingeweiht. In diesem wirklich exzellenten Museum wird u. a. die Lebensgeschichte de Gaulles dargestellt, eingebunden in die damaligen politischen Verhältnisse während des 2. Weltkriegs und den Widerstand gegen die Besatzer, aber auch im Zusammenhang mit dem Algerienkrieg.

 

Am Nachmittag machten wir in Chaumont einen Stadtrundgang und bummelten anschließend noch etwas herum. Den Tag schlossen wir mit einem Aufenthalt im Bowlingcenter bei bester Stimmung ab.

 

Donnerstag, 14.05.09

 

Nach einem interessanten Unterricht mit Gruppenarbeit am Vormittag kam ein Journalist in die Schule, der einen Artikel über unseren Besuch in der lokalen Presse veröffentlichen wollte. Ist es nicht toll auf diese Art auch noch in einer französischen Zeitung zu erscheinen?

 

Nach dem Mittagessen besuchten wir "Les Forges". Dies ist ein deutsches Industrieunternehmen mit Sitz in Froncles, das Autoteile herstellt. Wir bekamen zunächst per PowerPoint eine Einführung und besichtigten danach den Betrieb, zu dessen Kunden die Autoproduzenten BMW, Daimler Chrysler, Opel, Porsche, Seat, Skoda und VW gehören.

 

 

 


  • Bienvenue à la
      Société des Forges de Froncles!
     

  • Depuis plus d'un siècle, SFF développe et produit des pièces techniques de Frappe à froid. Fournisseur de rang 1 de l'automobile, plusieurs clients prestigieux nous ont déjà fait confiance pour les aider dans ce secteur réputé comme l’un des plus exigeants en terme de coût, qualité et délais.

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Freitag, 15.05.09

 

Nach einem letzten Abend in unserer Gastfamilie fuhren wir morgens um 8 Uhr wieder in Richtung Heimat los. Der Abschied fiel uns schwer, denn nach anfänglichen kleinen Umstellungsschwierigkeiten hatten wir uns in Froncles dann doch so richtig wohl gefühlt. Es waren wirklich beeindruckende Tage, in denen wir durch unzählige neue Erfahrungen in den Gastfamilien, der Schule und der Region nicht nur unser Französisch verbessern konnten, sondern auch die französische Kultur kennen lernten und viele neue Freunde gewannen.


Beitrag: Birgit Loos

 


 

 

Austausch zwischen dem KGRM und dem Collège Marie Calvès in Froncles 2008

 

 Zeitraum und Teilnehmer

Anwesenheit der deutschen Schüler in Froncles: 25. – 30.05.2008
Anwesenheit der französischen Schüler in Mannheim: 06. – 11.10.2008
Teilnehmer: Jeweils 12 Schüler einer 7. Klasse (2. Lernjahr)

Vorbereitung
 

Die Schüler haben im Vorfeld mit den Austauschpartnern Kontakt aufgenommen, und zwar per Brief, eMail oder per Telefon. Sie haben sich gegenseitig zum Geburtstag gratuliert (wenn möglich), und sie haben regelmäßig im Unterricht über die Kontakte mit ihren Austauschpartnern berichtet. Damit waren auch die Schüler in das Geschehen eingebunden, die nicht am Austausch teilnehmen können. Voller Stolz berichteten die Schüler darüber, wie gut sie bereits Französisch verstehen können.

Kurz vor der Abreise haben wir uns mit den passenden Gastgeschenken beschäftigt. Wir haben uns nochmals angeschaut, welche Hobbies die Schüler haben, wir haben überlegt, welche deutsche Musik-CD oder welche deutsche Film-DVD den französischen Schülern Freude machen könnte bzw. welche deutschen Spezialitäten ein schönes Mitbringsel wären. Um Enttäuschungen zu vermeiden, haben wir in Vorbereitung des Austauschs auch auf Unterschiede im deutschen und französischen Schulsystem hingewiesen sowie auf den gänzlich anderen Lebensraum, den die deutschen Schüler in Froncles zu erwarten hatten (Unterschied Stadt und Land).

D
as Programm für den Aufenthalt in Frankreich wurde gemeinsam mit den französischen Kolleginnen des   Collège Marie Calvès geplant.
 

 

Aufenthalt in Frankreich


Die deutschen Schüler wurden in Frankreich sehr herzlich aufgenommen, sowohl von den Gasteltern wie auch in der Schule. Das Programm während des Aufenthalts in Frankreich war äußerst vielseitig: Die deutschen Schüler durften an einigen Unterrichtsstunden teilnehmen. Einige der französischen Kollegen hatten ihren Unterricht entsprechend angepasst, z.B. Erdkunde und Geschichte über Frankreich (z. T. im Vergleich zu Deutschland), Musik (u. a. Tokio Hotel), Sport (gemeinsames Basketballturnier). Auch der Unterricht in Französisch, Physik und Kunst war für die Schüler (und uns Lehrer) sehr aufschlussreich. Im Deutschunterricht wurden kleine Projekte gemeinsam von den deutschen Austauschschülern mit ihren französischen Partnern erarbeitet (gegenseitige Steckbriefe erstellen, Berichte zu den gemeinsamen Unternehmungen).
 

Gemeinsame Aktivitäten
 

Gemeinsam durchgeführt wurden der Besuch einer Fabrik für Fahrzeugteile, die einen deutschen Eigentümer hat. Hier wurde besonders darauf hingewiesen, wie wichtig die Kenntnis  der jeweils anderen Sprache ist im Hinblick auf die vielen deutsch-französischen Wirtschaftskooperationen. Auch ein Besuch des Wohnhauses von Charles de Gaulle stand auf dem Programm, ein absoluter Höhepunkt des Austausches. Die Persönlichkeit des großen Staatsmannes, seine Bedeutung für die deutsch-französische Aussöhnung sowie den europäischen Einigungsprozess wurde den Schülern anschaulich dargestellt. Nach einem Tagesausflug mit Stadtführung durch Dijon hatten die Schüler genügend Zeit zur freien Verfügung, um eigenständig eine französische Großstadt zu erkunden und sich in ihr zurechtzufinden. Und schließlich besuchte man noch eine Glasbläserei und das dazu gehörende Heimatmuseum. Für die deutschen Kinder war dies der erste Besuch einer Glasbläserei und –schleiferei. Es gefiel ihnen sehr gut und alle waren recht beeindruckt.
 

Auswertung
 

Unsere Schüler waren ausgesprochen begeistert von ihrem Aufenthalt in Frankreich. Beim Abschied flossen viele Tränen, auch bei den Müttern und sogar unter den Jungs… Sie berichteten den daheim gebliebenen Klassenkameraden von der schönen Zeit, die sie in Frankreich verbracht hatten. Dadurch wurde sehr viel Werbung für unser Nachbarland gemacht. Insgesamt kann man sagen, dass der Austausch ein ganz großer Erfolg war für die Stärkung der deutsch-französischen Freundschaft. Als Nachbereitung des Austausches haben wir einen Schaukasten im Eingangsbereich unserer Schule gestaltet, in dem wir die gemeinsamen Fotos aufgehängt und unsere Aktivitäten in Frankreich dargestellt haben. Dieser Schaukasten wird bis zum Austausch im kommenden Jahr bestehen bleiben, als Erinnerung für die Teilnehmer von diesem Jahr und zur Vorfreude derjenigen, die im kommenden Jahr nach Frankreich reisen werden. Doch zunächst freuen wir uns auf den Gegenbesuch unserer französischen Freunde bei uns in Mannheim im kommenden Oktober.


Beitrag: Annette Adel

 


 

Allgemeines zum traditionellen KGRM-Schüleraustausch mit Frankreich
Appariement avec Mannheim en Allemagne
 

Partnerschule in Froncles/Haute-Marne:   Collège Marie Calvès
 

 

Die Franzosen bei uns ...

Bereits seit mehr als 25 Jahren besuchen Schüler des Collège "Marie Calvès" aus Froncles Schüler des KGRM. Jedes Jahr gibt es ein abwechslungsreiches Programm: So informieren sich bei uns die französischen Mädchen und Jungen z.B. im Mannheimer Landesmuseum über die hiesige Technikgeschichte oder fahren nach Mainz ins Gutenberg-Museum, um etwas über die Anfänge des Buchdrucks zu lernen. Der Besuch im "Schnawwl" des Nationaltheaters rundet ihren Aufenthalt mit Kultur ab...

 

Beim gemeinsamen Unterricht im KGRM findet bilinguale Gruppenarbeit statt, wobei z.B. die französischen Schüler ihre deutschen Partner über Schulalltag, Freizeitgestaltung, Medien, Politik und Geographie interviewen und umgekehrt. Während des anschließenden Besuchs beim Museumspädagogischen Dienstes der Kunsthalle können die Schüler schließlich selbst kreativ werden. Und im Speyerer Technikmuseum steigen sie in exotische Autos und Flugzeuge...
 


 

A 25 km de Chaumont, le Collège Marie Calvès est situé en zone rurale ; 40 % des élèves sont originaires de Froncles (2 000 hab.), 60 % proviennent de 16 villages environnants, mais de tradition industrielle.

 

Sur l’ensemble du secteur, le taux de chômage se situe entre 12 et 14%. L’emploi se répartit essentiellement sur le commerce et l’industrie d’une part, l’agriculture et les métiers de la forêt d’autre part. Les travaux agricoles et forestiers ne représentent qu’environ 10% de l’activité. L’emploi industriel qui s’amenuisait lentement se relève quelque peu. Quelques communes limitrophes se valorisant, les effectifs du collège en baisse ces dernières années se stabilisent.

 

 

Wir bei den Franzosen ...

Im Gegenzug machen sich unsere Schüler mit ihren Französischlehrerinnen zum Besuch in Froncles, in der südlichen Champagne, auf. Man besichtigt regionale Besonderheiten wie die Altstadt von Troyes mit typischer Fachwerkarchitektur und spätgotischen Kirchenfenstern, eine Champagnerkellerei in Rizaucourt und vieles mehr.

 

Bild von Froncles anklicken
 

Dabei kommt auch die Geschichte nicht zu kurz: Von der Römersiedlung in Grand mit einem für Gallien typischen Semi-Amphitheater und einem riesigen Mosaikfußboden aus einer Gerichtshalle geht es weiter nach Colombey-Les-Deux-Eglises, der Gedenkstätte für Charles de Gaulle, der als Präsident die Verfassung der V. Republik entscheidend geprägt hat. In ihren Gastfamilien können die Schüler das  Alltagsleben der französischen Freunde direkt mitverfolgen. Und auch die engagierten Diskussionen im Unterricht tragen dazu bei, dass das heutige politische Frankreich besser wahrgenommen wird.

 

Gruppenunterricht, ein Badmintonturnier und ein gemeinsames Bowling bringen deutsche und französische Schüler einander näher und festigen die Partnerschaft. Da beim Abschied gerne neue Treffen ausgemacht werden, zeigt sich immer wieder der Wert eines solchen Schüleraustauschs.