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Kurpfalz-Gymnasium und Realschule Mannheim

Staatlich anerkanntes Gymnasium und Realschule in freier Trägerschaft

Ganztagsschule mit Mittagstisch
 

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I T G* - I N F O R M A T I K

*Informationstechnische Grundbildung

 

 

1. Allgemeine Hinweise zu Schulinformatik und ITG für Schüler/Eltern
2. Spezielle Hinweise für Schüler der gymnasialen Oberstufe
3. Studienfach Informatik (mit Mathe-Selbsttest)
4. Spaß am ITG-Unterricht in der Klassenstufe 5 (Fotos)

 

 

 

 

1. Allgemeine Hinweise zu Schulinformatik und ITG für Eltern und Schüler
 

Unser EDV-Raum bietet genau das, was zeitgemäße Schulinformatik braucht. Dank beträchtlicher Eigeninvestitionen des KGRM, unterstützt vom Freundeskreis der Schule, verfügen wir mittlerweile über eine ausreichende Zahl moderner Unterrichtscomputer, außerdem über zwei leistungsstarke Datenprojektoren (Beamer) für die anschauliche Vermittlung des Unterrichtsstoffs. Unsere PCs sind mit Pentium IV-Prozessoren bestückt, auf allen Rechnern ist Windows XP als Betriebssystem installiert. Paralleler Internetzugang ist per LAN und WLAN möglich.

 

 

Zum Einsatz kommt das gesamte Spektrum der gängigen Anwendungs- und Entwicklungssoftware: Text- und Bildbearbeitung (mit Word),  Tabellenkalkulation (mit Excel) und Präsentationstechnik (mit Power Point). Darüber hinaus ist auch die Unterweisung in Datenbankentwicklung (mit Access und VBA) sowie Homepage-Erstellung (mit Frontpage und HTML) möglich. Für die gymnasiale Kursstufe besteht das Angebot der Einführung in objektorientiertes Programmieren mit Visual Basic 6.0 und Java 6.

 


A C H T U N G !
 Im Computerraum des KGRM gelten für alle Schüler besondere 
   Benutzerrichtlinien
 

 

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2. Spezielle Hinweise für Schüler der gymnasialen Oberstufe
In der Kursstufe ist
Informatik als Basisfach im Wahlbereich
2-stündig belegbar.

Die dabei erreichten Punkte können auf die Abi-Endnote angerechnet werden. Inhalte:
Mathematische Grundlagen der maschinellen Informationsverarbeitung,
Daten und Algorithmen, prozedurales und objektorientiertes
Programmieren mit Visual Basic 6.0 und Java 6
siehe außerdem
   hier unter "Informatik"



nähere Infos:
Oberstufenberater Herr Söll u. Herr Rudlof
sowie FL Informatik Herr Dr. Kirchgessner (Raum 3)

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3. Studienfach Informatik (mit Mathe-Selbsttest)

 

1941 fing alles an. Der Deutsche Konrad Zuse entwickelte den ersten programmgesteuerten Rechner, den „Z3“ (s.u. Foto). Heute steckt Informatik nicht nur im PC, sondern in fast allem, was der Mensch im Alltag benutzt: Handy, Auto, Spülmaschine, Urlaubsflieger. Die praktischen Resultate des Fachs Informatik unterstützen den Theologen bei der Textexegese ebenso wie den Pharmaforscher bei der Medikamentenentwicklung. Und selbst beim Golfen mischt die Wissenschaft von der maschinellen Informationsverarbeitung mit: Golfspieler können ihren Abschlag verbessern, indem sie ihn rechnergestützt analysieren lassen. Generell gilt: Die Informatik verändert Produkte und Prozesse und ist Innovationstreiber schlechthin.

 

 

Seit ihren Anfängen als Studienfach in den 1970ern hat sich die Informatik zu einer der großen wissenschaftlichen Disziplinen gemausert. Sie ist mit derzeit rund 122.000 Studenten an deutschen Hochschulen bestens aufgestellt und international wettbewerbsfähig. Absolventen haben noch immer beste Aussichten, auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen. Die Bundesagentur für Arbeit weist in ihrem jüngsten Arbeitsmarktbericht für IT-Fachkräfte auf den anhaltenden Fachkräftemangel in der Branche hin.

 

Umso erstaunlicher ist das Problem, das der Disziplin zunehmend zu schaffen macht: Ausgerechnet bei den Net-Kids, die mit Computern und Internet groß geworden sind, stößt das Fach auf immer weniger Interesse. Denn seit dem Spitzenjahr 2000 mit rund 38.000 Informatikneulingen an Universitäten und Fachhochschulen gingen die Anfängerzahlen deutlich zurück. Der Einbruch ist vor allem auf die falschen Vorstellungen vom Fach zurückzuführen. Informatiker werden nach wie vor mit Hackern und Computer-Nerds verwechselt, also jenen weitgehend als kontaktarm geltenden Zeitgenossen, die – so will es zumindest das Klischee – mit blutleeren Gesichtern und ungewaschenen Haaren Tag und Nacht Kaffee trinkend in irgendwelchen Kellern vor ihren Rechnern sitzen, Codes knacken und Netzwerke manipulieren.

 

Deshalb darf z.B. der Informatikunterricht an der Schule nicht aufs reine Programmieren reduziert und erst recht nicht mit der Vermittlung von Softwareanwendungen wie PowerPoint, Frontpage oder Excel verwechselt werden. Mit dem Kern des Fachs hat all das wenig zu tun.

 

Das Programmieren, etwa bei der Entwicklung von Softwaresystemen, macht nur einen kleinen Teil der Arbeit eines IT-Spezialisten aus. Zu dessen ersten Tugenden sollte neben einem guten Abstraktionsvermögen bzw. mathematischen Fähigkeiten [Mathe-Selbsttest] eine ausgeprägte Kommunikationsfreude zählen. Schließlich entwickeln Informatiker Informationssysteme für Kunden aus den verschiedensten Anwendungsbereichen. Deshalb sollten sie nicht nur deren Probleme gut verstehen, sondern ihre eigenen Lösungsvorschläge so gut wie möglich verständlich machen können.

 

Die kommunikative Seite der Informatik, genauso wie ihr gestalterisches Potenzial (etwa beim Design von Bedienungsoberflächen), wird vielfach verkannt. Dabei sind es gerade diese Facetten, die das Fach auch für Mädchen attraktiver machen könnten. Denn der geringe Anteil an Frauen unter den Studierenden mit derzeit etwa 15 Prozent bereitet den Informatikern mindestens genauso große Sorgen wie ihr Image.

 

Für Abhilfe sorgen indes einige interessante Anwendungen der Informatik z. B. in der Gehirnforschung oder der Robotik. Doch bevor es im Studium und später im Beruf zur Anwendung kommt, müssen die Grundlagen sitzen – und die sind in der Informatik stark formalistisch-mathematisch und technisch ausgeprägt: Da geht es um Automatentheorien und formale Sprachen, um Rechenwerke und Prozessorarchitekturen, um Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierkonzepte.

 

Angesichts der kurzen Halbwertszeit des Informatikwissens gilt es für den Berufserfolg als unabdingbar, die grundlegenden Methoden und Konzepte der Informatik zu beherrschen. Es geht weniger um die genaue Kenntnis der Betriebssystems Linux oder Windows, sondern mehr um die Frage, wie solche Systeme grundsätzlich funktionieren...

 

Ausführliche Infos über Studieninhalte etc.     hier

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4. Spaß am ITG-Unterricht in der Klassenstufe 5

 

 

 

Beiträge: Dr. Walter Kirchgessner    

 

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