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Kurpfalz-Gymnasium und Realschule Mannheim Staatlich anerkanntes Gymnasium und Realschule in freier Trägerschaft Ganztagsschule mit
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I T G* - I N F O R M A T I K
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*Informationstechnische Grundbildung |
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1.
Allgemeine Hinweise zu Schulinformatik und ITG für Schüler/Eltern
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1.
Allgemeine Hinweise zu Schulinformatik und ITG
für Eltern und
Schüler
2. Spezielle Hinweise für
Schüler der gymnasialen Oberstufe |
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3. Studienfach Informatik (mit Mathe-Selbsttest)
1941 fing alles an. Der Deutsche Konrad Zuse entwickelte den ersten programmgesteuerten Rechner, den „Z3“ (s.u. Foto). Heute steckt Informatik nicht nur im PC, sondern in fast allem, was der Mensch im Alltag benutzt: Handy, Auto, Spülmaschine, Urlaubsflieger. Die praktischen Resultate des Fachs Informatik unterstützen den Theologen bei der Textexegese ebenso wie den Pharmaforscher bei der Medikamentenentwicklung. Und selbst beim Golfen mischt die Wissenschaft von der maschinellen Informationsverarbeitung mit: Golfspieler können ihren Abschlag verbessern, indem sie ihn rechnergestützt analysieren lassen. Generell gilt: Die Informatik verändert Produkte und Prozesse und ist Innovationstreiber schlechthin.
Seit ihren Anfängen als Studienfach in den 1970ern hat sich die Informatik zu einer der großen wissenschaftlichen Disziplinen gemausert. Sie ist mit derzeit rund 122.000 Studenten an deutschen Hochschulen bestens aufgestellt und international wettbewerbsfähig. Absolventen haben noch immer beste Aussichten, auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen. Die Bundesagentur für Arbeit weist in ihrem jüngsten Arbeitsmarktbericht für IT-Fachkräfte auf den anhaltenden Fachkräftemangel in der Branche hin.
Umso erstaunlicher ist das Problem, das der Disziplin zunehmend zu schaffen macht: Ausgerechnet bei den Net-Kids, die mit Computern und Internet groß geworden sind, stößt das Fach auf immer weniger Interesse. Denn seit dem Spitzenjahr 2000 mit rund 38.000 Informatikneulingen an Universitäten und Fachhochschulen gingen die Anfängerzahlen deutlich zurück. Der Einbruch ist vor allem auf die falschen Vorstellungen vom Fach zurückzuführen. Informatiker werden nach wie vor mit Hackern und Computer-Nerds verwechselt, also jenen weitgehend als kontaktarm geltenden Zeitgenossen, die – so will es zumindest das Klischee – mit blutleeren Gesichtern und ungewaschenen Haaren Tag und Nacht Kaffee trinkend in irgendwelchen Kellern vor ihren Rechnern sitzen, Codes knacken und Netzwerke manipulieren.
Deshalb darf z.B. der Informatikunterricht an der Schule nicht aufs reine Programmieren reduziert und erst recht nicht mit der Vermittlung von Softwareanwendungen wie PowerPoint, Frontpage oder Excel verwechselt werden. Mit dem Kern des Fachs hat all das wenig zu tun.
Das
Programmieren, etwa bei der Entwicklung von Softwaresystemen, macht nur
einen kleinen Teil der Arbeit eines IT-Spezialisten aus. Zu dessen ersten
Tugenden sollte neben einem guten Abstraktionsvermögen
bzw. mathematischen
Fähigkeiten
Die kommunikative Seite der Informatik, genauso wie ihr gestalterisches Potenzial (etwa beim Design von Bedienungsoberflächen), wird vielfach verkannt. Dabei sind es gerade diese Facetten, die das Fach auch für Mädchen attraktiver machen könnten. Denn der geringe Anteil an Frauen unter den Studierenden mit derzeit etwa 15 Prozent bereitet den Informatikern mindestens genauso große Sorgen wie ihr Image.
Für Abhilfe sorgen indes einige interessante Anwendungen der Informatik z. B. in der Gehirnforschung oder der Robotik. Doch bevor es im Studium und später im Beruf zur Anwendung kommt, müssen die Grundlagen sitzen – und die sind in der Informatik stark formalistisch-mathematisch und technisch ausgeprägt: Da geht es um Automatentheorien und formale Sprachen, um Rechenwerke und Prozessorarchitekturen, um Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierkonzepte.
Angesichts der kurzen Halbwertszeit des Informatikwissens gilt es für den Berufserfolg als unabdingbar, die grundlegenden Methoden und Konzepte der Informatik zu beherrschen. Es geht weniger um die genaue Kenntnis der Betriebssystems Linux oder Windows, sondern mehr um die Frage, wie solche Systeme grundsätzlich funktionieren...
Ausführliche Infos über
Studieninhalte etc.
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4. Spaß am ITG-Unterricht in der Klassenstufe 5
Beiträge: Dr. Walter Kirchgessner